Der Freistädter Pfadfinderball war auch heuer wieder ein voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll, dass Jugendpartizipation in der Pfadfinderarbeit gelebt wird. Bereits zu Beginn des Abends übernahmen zwei Jugendliche gemeinsam mit den Obleuten die Begrüßung der Gäste und setzten damit bewusst ein Zeichen.
Ein kreativer Einstieg in den Ballabend gelang durch die CaEx: Mit einem gekenterten Wikingerschiff, das von Pfadis gerettet wurde, eröffneten sie Schätzspiel und Ballgeschehen gleichermaßen und sorgten für einen ungewöhnlichen, aber klar pfadfinderischen Start.
Rund 90 Pfadis – von den CaEx über den Elternrat bis hin zu Gildemitgliedern – waren an Organisation und Durchführung beteiligt. Dieses breite Engagement über Altersstufen hinweg trug wesentlich zum Gelingen des Abends bei.
Besonderes Augenmerk lag wie jedes Jahr auf der Mitternachtseinlage, die von den Gästen mit Spannung erwartet wurde und durchwegs positives Feedback erhielt.
Unter den Ballgästen waren auch Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Gallneukirchen, Pregarten und Kematen-Gleiss sowie Vertreter des Landesjugendrats und Gäste der Lebenshilfe.
Der Freistädter Pfadfinderball machte deutlich, wie viel Engagement in der Gruppe steckt und wie selbstverständlich Verantwortung an junge Pfadis weitergegeben wird. Dass so viele Altersstufen gemeinsam an einem Abend arbeiten und feiern, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Ergebnis gelebter Pfadfinderarbeit. Der Ball war damit nicht nur ein gesellschaftlicher Höhepunkt, sondern auch ein sichtbares Zeichen für funktionierende Zusammenarbeit innerhalb der Bewegung.