Nie wieder „bibbbern“ beim Zelten

~ So bleibst du warm, auch wenn’s draußen richtig kalt wird ~ Zelten ist ein tolles Erlebnis – draußen übernachten, Lagerfeuer machen, Sterne gucken! Aber wenn es nachts kalt wird, kann das schnell unangenehm werden.

In so einer Situation hat man im Idealfall mit einer Jurte, in der man im Inneren ein Lagerfeuer entzünden kann. Man kann rund um das Feuer sitzen oder schlafen. Wenn sich jemand um das Feuer kümmert, hast du es die ganze Nacht wohlig warm. Das klingt doch gut, nur leider hat man nicht immer eine Jurte parat. Kalte Nächte sind vorprogrammiert und damit du nicht „bibbbernd“ im Schlafsack liegst und du es immer schön warm hast, haben wir ein paar Tipps für dich.

Zunächst solltest du die richtige Ausrüstung dabei haben:

Zunächst solltest du die richtige Ausrüstung dabei haben:

  • Eine gute Isomatte: Die Matte ist nicht nur dafür da, dass du nicht auf hartem Boden schläfst. Sie schützt dich vor allem auch vor der gemeinen Bodenkälte. Achte darauf, dass deine Matte gut isoliert ist.
  • Der richtige Schlafsack: Nimm einen Schlafsack, der für die Temperaturen geeignet ist, in denen du zelten gehst. Die Angaben zu den Temperaturzonen liefern dir dafür die richtigen Informationen. Mumien-Schlafsäcke sind richtig gut, weil sie dich schön einpacken.
  • Thermodecke: Pack dir zur Sicherheit noch eine leichte Decke ein – die kannst du super im Schlafsack benutzen und dich zusätzlich einkuscheln.

 

Warme und trockene Kleidung schützt dich vor Kälte:

  • Zwiebel-Look: Unter Tags kann es echt hilfreich sein, mehrere Schichten zu So kannst du dein Gewand immer leicht an die aktuellen Temperaturen anpassen.
  • Schlafgewand: Zieh dir was an, was warm, aber auch atmungsaktiv ist. Finde am besten ein Material, dass dich warm hält und Schweiß wegleitet.
  • Trockene Sachen: Ganz wichtig ist es, vor dem Schlafengehen in frische, trockene Kleidung zu wechseln. Feuchtes Gewand kühlen dich nur aus und lässt dich die ganze Nacht bibbern.
  • Mütze auf, Socken an: Man verliert echt viel Wärme über den Kopf und die Füße. Pack dir also eine Mütze und dicke Wollsocken ein. Am besten die, die dir Oma gestrickt hat. Das sind die besten 😊

 

Wie du für zusätzlich Wärme in deinem Schlafsack sorgen kannst:

  • Wärmflasche: Füll eine Wärmflasche mit heißem Wasser und pack sie in deinen Schlafsack. Hast du keine? Dann such dir ein paar Steine, erhitze sie am Lagerfeuer und wickle sie in ein Handtuch. Aber Vorsicht, dass sie nicht zu heiß sind!
  • Schlafsack vorwärmen: Bevor du reinkletterst, leg eine Wärmflasche oder warme Kleidung in den Schlafsack. Dann ist’s schon kuschelig, wenn du dich reinlegst.
  • Rettungsdecke: Leg eine Rettungsdecke (die aus Alufolie) zwischen deinen Schlafsack und die Matte. Sie reflektiert deine Körperwärme.

 

Auch punkto Zelt kannst du auf einiges achten:

  • Untergrund isolieren: Leg unter deine Matte noch eine extra Schicht, z. B. eine alte Teppichunterlage oder Zeitungen. Das hält die Kälte vom Boden ab.
  • Weniger ist mehr: Je kleiner das Zelt, desto besser hält es die Wärme. Und wenn ihr mehrere Leute seid, wird’s noch schneller warm.
  • Windschutz: Stell dein Zelt windgeschützt auf, z. B. hinter einem Hügel oder ein paar Bäumen. Du kannst auch eine Plane als zusätzlichen Schutz verwenden.

 

Extra-Tipp: Kuscheln!

Wenn du mit deinen Pfadfinder-Freunden unterwegs bist, rückt einfach zusammen. Körperwärme ist der beste Trick gegen Kälte – zu zweit oder sogar zu dritt wird’s im Zelt richtig gemütlich und warm. Und, der Spaß kommt dann sicher auch nicht zu kurz.

Nun bist du für die nächste, kalte Lagernacht mit vielen Life-Hack’s gerüstet. Also los, pack dich zusammen und ab ins Abenteuer. 😊

© Bildernachweis: div. Archive Pfadfinder*innen